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cheraxfan

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1

Samstag, 4. Februar 2012, 08:52

unhaltbare Bees

Hi,

so Klaus ich nehme Dich beim Wort und mache einen extra fred auf.

Wenn du das die nächsten 1-2Jahre konsequent machst hast du einen suuuuper Mimosenstamm ,der dann evtl nicht mehr haltbar sein wird, nicht mal mehr bei dir ,wenn du sie in ein anderes Becken umsetzen würdest.Von dem ganz zu schweigen was passiert wenn du mal welche abgeben würdest.

Sorry aber ich mußte jetzt mal was schreiben ,denn ich kann es nicht mehr hören.Deutschland ist voll von unhaltbaren Bees und stündlich werden es mehr!!!!

Das wäre doch mal nen Extra Fred wert sonst wird es ganz schön OT


Bei mir ist es so, jedesmal wenn ich Tiere aus 2 verschiedenen Zuchten zusammenbringe gibt es den finalen Exitus. Immer und ohne Ausnahme.

Was schlägst Du vor, wie man das anders händeln kann?
Grüsse aus dem Wilden Süden
Hans
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Ferrika

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2

Samstag, 4. Februar 2012, 09:19

Moin,

ich hab zwar noch keine Bees gehalten, aber dafür solche Mimosenfische, die ebenfalls auf Fremdbakterien mit sofortigem Ableben reagieren.

Ind der Fischaquaristik geht man dann so vor: man setzt die Mimosen in ein sauberes, keimfreies, eingefahrenes Becken... sorgt also dafür, daß da zwar Nitrobakter drin sind, aber keinerlei fremde Fischpathogene. Dann beginnt man, sie zu desensibilisieren, indem man täglich, beginnend mit ein paar Tropfen, Wasser aus anderen Aquarien dazugibt. Diese Menge steigert man gaaaaaaanz langsam.

Das funktioniert. Und ich denke, das sollte auch bei Garnelen funktionieren. Wenn man also fremde Stämme einkreuzen möchte, muß man sich halt die Zeit nehmen, sie zu "impfen".

Ich halte absolut gar nichts davon, in der Haltung von Aquarientieren solche Sterilität walten zu lassen. Gewisse Diskuszüchter machen so etwas auch... und deren Tiere kippen beim leisesten Anhauchen tot um. Aus dem Grunde gibt es bei mir keine getrennten Gerätschaften. Ich mansche ganz bewusst zwischen meinen Becken hin und her. Natürlich nicht, wenn in einem Becken gerade akut eine Krankheit ausgebrochen ist. Aber das kommt bei mir auch nur alle Jubeljahre mal vor. Was tatsächlich vorkommt, ist, daß ich Wildfänge mit einer Bakterienempfindlichkeit bekomme. Aber dann gehe ich nach oben beschriebenem Schema vor.

Ich gebe Klaus uneingeschränkt Recht. Auch die Beezüchter sollten dringend darauf achten, ihre Tiere zu desensibilisieren. Denn ansonsten nutzt der schönste Zuchterfolg nix. Man kann die Tiere ja quasi nicht einmal weiter geben.....
LG Jutta

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trokadero

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3

Samstag, 4. Februar 2012, 09:23

Hallo,
Mal 2-10 Tiere verpaaren um neues Blut reinzubringen is was anderes als 5 neue Bees in ein Becken mit 300 alt Eingesessenen zu setzten...
Hätte mich sicher präziser ausdrücken können, denn so wie Monika das hier beschreibt ist für mich nach nun dreijähriger Lernphase der richtige Weg. Ich möchte nicht mein stabiles System durch zu viele Veränderungen wieder aus dem Gleichgewicht bringen, um vor allem dann nicht mehr nachvollziehen zu können, woran Erfolg oder Misserfolg gelegen haben könnten.

Deshalb habe ich in den Weihnachtsferien zunächst mal ein neues Becken eingerichtet, das sich nur durch den Bodengrund unterscheidet, die sonstigen Bedinungen aber gleich geblieben sind. Dort hinein kamen letzte Woche 10 Tiere, die ich ausselektiert hatte. Wenn diese stabil stehen und ersten Nachwuchs aufbringen, werde ich in dem Becken eine kleine Gruppe mit zugekauften Tieren verpaaren. So bleibt mein eigener Stamm eben noch ungefährdet.
Gruß
Thomas

cheraxfan

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4

Samstag, 4. Februar 2012, 09:37

Hi Thomas,

Dein Wunsch ist mir Befehl :D
Grüsse aus dem Wilden Süden
Hans
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cheraxfan

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5

Samstag, 4. Februar 2012, 09:51

Ich gebe Klaus uneingeschränkt Recht. Auch die Beezüchter sollten dringend darauf achten, ihre Tiere zu desensibilisieren. Denn ansonsten nutzt der schönste Zuchterfolg nix. Man kann die Tiere ja quasi nicht einmal weiter geben.....



Ich ja auch, sonst würde ich diesen fred gar nicht anfangen.
Grüsse aus dem Wilden Süden
Hans
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trokadero

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6

Samstag, 4. Februar 2012, 11:44

Hallo Jutta,

Aber dann gehe ich nach oben beschriebenem Schema vor
Wie kommst du zu deinem keimfreien Wasser bzw. Becken? Setzt du dann Nitrobakter gezielt zu?

Wenn ich nur die neuen Tiere impfe, ist doch mein bestehender Stamm trotzdem in Gefahr? Denn genau um diese Tiere geht es ja schließlich. Wären nur die wenigen zugesetzten Tiere, die ich zur Blutauffrischung einsetze, gefährdet, könnte man das Risiko ja eher eingehen.
Gruß
Thomas

vs1400x

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7

Samstag, 4. Februar 2012, 11:54

Hallo,

das freut mich daß mal über die unangenehmen Dinge in der Beehaltung gesprochen wird :d: Ich beobachte es nun seit Jahren daß es immer schlimmer wird vernünftige Garnelen zu bekommen die im eigenen Becken auch überleben .Viele halten sämtliche Keime aus ihren Becken fern , man läßt seinen Nachwuchs im selben Becken großwerden und sich wieder vermehren.Solche Tiere haben nur die Keime in diesem Becken "kennengelernt" und machen deshalb auch bei einem Umsetzen Probleme.

Ich habe das schon einige Zeit beobachtet und setze deshalb meinen Nachwuchs bzw. meine Zuchttiere regelmäßig um. Ich habe mittlerweile 4 Kreislaufanlagen und ca 20 Einzelbecken.

Ich importiere regelmäßig Wildfänge und Nachzuchten aus Asien. Diese Tiere kommen nach Anpassung an meine Wasserwerte zwischen einer Stunde und 10 Stunden je nach Wassertemperatur bei der Ankunft in meine Anlage nicht in Einzelbecken !!!

Von diesen "empfindlichen Wildfängen" sterben mir in den ersten 14Tagen ca 1 bis 2 Tiere pro 100 Stück. Kaufe ich nun Nachzuchten aus Deutschland von div. "Vermehrern" habe ich innerhalb 14 Tagen Totalverlust wenn ich genauso verfahre. Niemand kann mir sagen daß dies "normal" wäre, auch wenn Hochzuchten nachgesagt wird sie seien empfindlicher.

Ich bin gezwungen,sofern ich mir überhaupt noch welche kaufe, diese Tiere in Einzebecken zu setzen und über 1-2 Monate langsam mit meinen Keimen vertraut zu machen :q :evil:

Ich will natürlich jetzt niemanden angreifen sondern durch meine Schilderungen mal zum Überlegen zu animieren und in Zukunft mal daran zu arbeiten.

Wir sind mittlerweile an einm Punkt angekommen an dem wir mit Sicherheit niemals ankommen wollten



cu Klaus
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LosGarnelos

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8

Samstag, 4. Februar 2012, 12:31

Von diesen "empfindlichen Wildfängen" sterben mir in den ersten 14Tagen ca 1 bis 2 Tiere pro 100 Stück. Kaufe ich nun Nachzuchten aus Deutschland von div. "Vermehrern" habe ich innerhalb 14 Tagen Totalverlust wenn ich genauso verfahre. Niemand kann mir sagen daß dies "normal" wäre, auch wenn Hochzuchten nachgesagt wird sie seien empfindlicher.


Hi,

das Problem is ja dann, dass die NZ Tiere im vergleich zum WF schon so verhätschelt sind dass man sie noch keimfreier als vorher unterbringen muss...
Die Sache mit nach 14 Tagen (höchstens 21) Totalverlust ist mir bestens bekannt... aber wie will man sonst anderst verfahren??
Meistens hält man dann den Zustand in dem die Tiere leben "können" aufrecht und machts wie schon angesprochen nur noch schlimmer...

Das blödeste an der ganzen Sache ist aber, wenn man eine schöne Zuchtgruppe aufgebaut hat, die ca. 250 Tiere umfasst und irgendwann eine kettenreaktionsartiges Sterben auftritt... und man kann nichts machen ausser zuschauen...
Gruß Andy

Ich bin der Teil von jener Kraft,
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vs1400x

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9

Samstag, 4. Februar 2012, 12:39

Hallo,

sicher kann man da was machen :D natürlich nicht sofort, aber man kann seinen Stamm stabiler machen wenn man immer mal wieder andere Keime zuläßt.ich bin mitlerweile soweit daß ich sogar das Tranportwasser in meine Kreisläufe schütte damit ich wieder mal frische Bakterien reinbekomme.

Das kann man natürlich nur über Jahre so machen,ich würde es jetzt auch niemandem empfehlen sofort so zu verfahren.Nur mal drüber nachdenken ob weniger mehr ist im Umgang mit Keimen und nicht alles so steril zu fahren.

Woher soll denn die Imunabwehr kommen wenn ich alles davon abhalte und die Tiere keine vernünftigen Abwehrkräfte bilden können



cu Klaus
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LosGarnelos

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10

Samstag, 4. Februar 2012, 12:47

Ein Teufelskreis :devil

Ich hab meine Bees ja nie wirklich verhätschelt... Das einzige was ich gemacht habe sind die Parameter einhalten und regelmäßige WW.
Die Anlage ist komplett mit Quellwasser gelaufen um möglichst "naturgetreu" zu funktionieren. Dann noch etwas Laub in den Becken.
Das Problem war immer erst ab größerer Stückzahl... da sin se dann umgefalle wie d Mugge
Gruß Andy

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vs1400x

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11

Samstag, 4. Februar 2012, 13:04

Hallo,

das kann ich bei mir auch nicht bestätigen daß es mit steigender Menge auch Probleme gab ??? Ich habe erst letzte Woche aus einem 60er Sera Becken 300 Bee rausgeholt damit man das Moos mal wieder sehen kann :K)

Das Becken steht seit 4 Jahren mit Red Bee Sand und ist immer noch nicht gekippt ?( Wasserwerte sind immer noch wie am ersten Tag da ich ja immer mit aufbereitetem Wasser wechsle.

Die Tiere die ich rausgefangen habe stehen übrigens in meinem Kreislauf Top ohne Ausfälle, also muß es ja möglich sein in seperaten Becken einen stabilen Stamm zu pflegen.



cu Klaus
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Samstag, 4. Februar 2012, 13:21

Hi,

da die meisten ihre Bees in Einzelbecken halten, kommt es einfach zwangsläufig zu einer gewissen Keimarmut. Da hat man endlich mal ein Becken in dem es läuft, dann macht man da doch nicht dran rum, Never touch a running system.

@ Klaus, das ist bei Dir schon ein bischen anders wie bei uns Normalos, Deine Anlage kenne ich ja und alles was ich bisher von Dir bekommen habe steht auch bei mir wie eine Eins. Nur können ich und viele andere das gar nicht so umsetzen, mit diesem riesigen Wasserkreislauf.
Grüsse aus dem Wilden Süden
Hans
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13

Samstag, 4. Februar 2012, 13:31

Hi,

also ich hab in der Anlage auch 4 60er Becken miteinander verbunden um ein möglichst großes Vollumen zu bekommen...
An was es wirklich liegt weiss halt kein Schwein so wirklich. Hat ja eigentlich alles gepasst...
Aber ich glaub da können dr Hans und ich a Lied davon singen :D
Gruß Andy

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Ferrika

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14

Samstag, 4. Februar 2012, 14:14

Hi Thomas,
Hallo Jutta,

Aber dann gehe ich nach oben beschriebenem Schema vor
Wie kommst du zu deinem keimfreien Wasser bzw. Becken? Setzt du dann Nitrobakter gezielt zu?

Wenn ich nur die neuen Tiere impfe, ist doch mein bestehender Stamm trotzdem in Gefahr? Denn genau um diese Tiere geht es ja schließlich. Wären nur die wenigen zugesetzten Tiere, die ich zur Blutauffrischung einsetze, gefährdet, könnte man das Risiko ja eher eingehen.

das Wasser muß ja nicht keimfrei sein, sondern nur frei von Pathogenen. Das heisst, ich setze ein ganz frisches, möglichst desinfiziertes Becken auf und lasse es einfahren. Ganz normal, ohne Zusatz von Fremdmulm oder Starterbakterien. Bitte auch keine Pflanzen dort einsetzen! Die tragen ebenfalls Pathogene. In so ein Becken kommen dann nach der Einfahrphase die Mimosen und dort beginnt dann das impfen.

Natürlich muß ich parallel auch den bestehenden Stamm impfen! Wenn ich Angst habe, daß es mir den kompletten Stamm weghaut, setze ich ein zweites Becken auf, mit den Bakterien aus dem Hauptbecken. Also Becken ansetzen, mit Pflanzen und Mulm aus dem Hauptbecken versorgen und einfahren, dann ein paar des bestehenden Stammes dort hinein und im Wechsel mit den Neuen impfen. So passen sich die Abwehrreaktionen im Wechsel an.

Und dann, wenn man so verfahren ist und die Tiere ihr Immunsystem angekurbelt haben, darauf achten, daß man auch im Alltag mal die Bakterien weiter trägt. So wie Klaus das mit seinem Kreislauf macht, so kann man das auch machen, indem man keine getrennten Gerätschaften hält, sondern für alle Becken die gleichen benutzt... zwischendurch mal Wasser aus dem einen Becken ins andere kippt (bitte immer nur wenig!) und auch ab und an mal neue Tiere dazu setzt. Wie gesagt, immer in Maßen! Und um den Hauptstamm nicht zu gefährden, bei neuen Tieren immer erst langsam angleichen. So bekommt man nach und nach wieder Tiere mit einem funktionierenden Immunsystem.

Noch etwas möchte ich zu Bedenken geben, was mir zur Zeit bei den im Umlauf befindlichen C. eremius (Wüstengrundeln) übel auffällt. Bei Wasserbewohnern wird wenig auf Inzucht geachtet. Tatsache ist aber, daß die Degeneration nach längerer Zeit durchaus auffällig wird. Die Tiere werden hinfälliger, ihre Vermehrungsstrategie gerät ins Wanken und, was mir eben bei den C. eremius auffällt, das Gehirn degeneriert heftig. Bei Wirbellosen kann ich das nicht festmachen, deren System ist anders aufgebaut. Aber, wenn man so lange damit weiter macht, bis es richtig ins Auge fällt, ist das schwer umkehrbar! Jeder sollte also ein wenig darauf achten, die Inzucht nicht zu weit zu treiben. Auch dies kann zu großen Haltungsproblemen der Art führen.
LG Jutta

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ferrika« (4. Februar 2012, 14:16)


vs1400x

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15

Samstag, 4. Februar 2012, 14:23

@Hans,

deshalb schrieb ich ja auch von meinem 60er Sera Cube der völlig autark dasteht und nicht mit einem Kreislauf verbunden ist :D

Ich habe ja auch 20 Becken die alle einzeln gefiltert sind um den Leuten zu zeigen daß ich es auch anders kann.Da geht es ja komischerweise auch daß sich die Bees vermehren. Was ist denn dabei wenn man ab und zu aus einem Einzelbecken mit einem Meßbecher mal nen Liter Wasser rausholt und in ein benachbartes Becken kippt. Im Wasser sind ja eh nur minimalst Bakterien und so kann man seine Becken bzw.Tiere regelmäßig imunisieren ohne großen Aufwand. Das wäre doch mal eine Überlegung wert ??????

Ich mache das mit meinem Kreislaufanlagen ja auch nur weil ich keinen Bock mehr habe täglich 1-1,5 Stunden Wasser zu wechseln. Man wird halt fauler im Alter.

Aber das ändert nichts an der Tatsache daß ich meine Tiere ständig umsetze, da auch im Kreislauf jedes Becken anders "tickt" und sich die Tiere ja ständig auf neue Verhältnisse einstellen müssen, was ihnen augenscheinlich auch gut bekommt und sie so stabiler sind.

Was nutzt es mir wenn ich 500 Bees stehen habe und sie in kein anderes Becken mehr umsetzen kann :Ooo:

Ich kenne mittlerweile genügend Leute die ihre eigenen Bees nicht in ein benachbartes Becken mehr umsetzen können.Niemand gibt es öffentlich zu aber auf Umwegen erfährt man es immer wieder

Mir liegt es wirklich nicht daran, hier jetzt einen Glaubenkrieg zu entfesseln, sondern es soll sich jeder Mal ein paar Gedanken dazu zu machen wie er evtl. auf längere Zeit mit seinen Bees verfährt zum Wohle seiner Tiere und auch in Sinne eines neuen Besitzers der Tiere übernimmt

cu Klaus
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »vs1400x« (4. Februar 2012, 14:51)


trokadero

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Samstag, 4. Februar 2012, 14:55

Hallo,

die Antworten von Klaus und Jutta beruhigen mich jetzt in gewisser Weise, doch nicht alles falsch zu machen.
Ich habe von meinen 8 Becken inzwischen 3 Becken mit Bees (CR) laufen. Ich konnte zwischen den ersten beiden Becken problemlos umsetzen, was ich bisher bei der Selektion ohne Eingewöhnung gemacht habe.
Im neuen, dritten Becken setze ich versuchsweise Akadama statt RBS ein, deswegen gab es beim Einsetzen eine tropfenweise Eingewöhnung von knapp 2 Stunden.

Meine Gerätschaften verwende ich in allen Becken, meist noch feucht, wenn ich an einem Tag mehrere oder alle Becken durchgehe. Das gefilterte Regenwasser kommt in alle Becken.

Neu versuchen werde ich jetzt mal die Methode mit dem Umgießen von Wasser aus den einzelnen Becken in die anderen. Lässt sich ja wirklich ohne Aufwand leisten.
Gruß
Thomas

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17

Samstag, 4. Februar 2012, 18:57

sondern es soll sich jeder Mal ein paar Gedanken dazu zu machen wie er evtl. auf längere Zeit mit seinen Bees verfährt zum Wohle seiner Tiere und auch in Sinne eines neuen Besitzers der Tiere übernimmt


Hi Klaus,

der gleichen Meinung bin ich auch, aber leider wird es sicher einige geben denen das total egal ist.
Was juckt es z.B. den Händler ob die verkauften Tiere beim Käufer lang durchkommen... ihm ist es warscheinlich am liebsten wenn er gleich wieder kauft...
Du wirst dich evtl. noch an unser Gespräch über den Verkauf von E. amazoniensis erinnern.
Gruß Andy

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vs1400x

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18

Samstag, 4. Februar 2012, 19:24

Hallo Andi,

die Händler schaden sich aber langfristig selber ,dann heißt es nämlich von dem brauchst du nichts kaufen die halten eh nicht :q

Bei den E. amazoniensis ist es genauso wie mit den Sulawesis, du darfst alles kaufen aber nicht wissen wie sie zu halten sind. Wenn ich daran denke wieviele Millionen von denen über die Ladentheke gegangen sind ohne daß es jemand geschafft hat sie länger am Leben zu erhalten.Mittlerweile soll es ja besser klappen :Ooo:



So klein wie der Kreis von Garnelenhaltern ist spricht sich das bald rum, ich kaufe nur noch im Notfall welche ansonsten ziehe ich sie mir selber.Außer meine Wildfänge die halten wenigstens.

@Thomas, wie Jutta schon sagte, mit dem langsamen Anpassen das ist sicher der beste Weg und auch die übetriebene Hygiene ist nicht nötig. Ich habe bestimmt 20 Kescher aber nur 3 "Lieblingskescher" mit denen ich in allen Becken hantiere .

cu Klaus
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Samstag, 4. Februar 2012, 19:49

die Händler schaden sich aber langfristig selber ,dann heißt es nämlich von dem brauchst du nichts kaufen die halten eh nicht :q


Viele der Kunden haben leider Anfangs so gut wie keine Ahnung und lassen sich dann viel reinreden vom Verkäufer.
Da wird dann nach dem Ableben der Tiere schnell noch mal ein Wundermittelchen in Tropfen- oder Pulverfom mit aufgeschwazt um für die nächsten Tiere optimale Bedingungen zu schaffen.
Sind leider nicht alle so wie du und gehen mit bestem Wissen und Gewissen die ganze Sache an...
Gruß Andy

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